„Grenzen im Fluss im (östlichen) Europa – Was können Wissenschaft und Medien tun?“

 

Die gegenwärtige politische und gesellschaftliche Lage Ostmittel- und Osteuropas stellt politische wie zivilgesellschaftliche Akteure vor viele Herausforderungen: Politische Systeme und Werte scheinen weniger stabil als gedacht, Grenzen sind nicht mehr unverletzlich – politische ebenso wie Grenzen politischen Handelns und des Sagbaren. Medien und Wissenschaft stehen angesichts dessen vor großen Herausforderungen: Wie informiert man sich über das Geschehen – und wen beliefert man wiederum mit welchen Informationen? Kann wissenschaftliche Forschung hier die Initiative übernehmen? Welche Recherchemöglichkeiten haben Print- und Onlinemedien und wie ließe sich eine engere Verbindung zwischen Forschungsergebnissen und massenmedialer Berichterstattung herstellen? Wie kann der Transfer von wissenschaftlicher Forschung und unabhängiger Expertise gelingen?

Über diese und weitere Fragen diskutieren vier ausgewiesene Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Medien.

 

Es diskutieren:

Prof. Dr. Gwendolyn Sasse, Wissenschaftliche Direktorin des Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, Berlin

Dr. Gerhard Gnauck, Journalist, Warschau

Prof. Dr. Dagmara Jajeśniak-Quast, Direktorin Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien

Dr. Manfred Sapper, Chefredakteur der Zeitschrift OSTEUROPA

 

Moderation:     Prof. Dr. Timm Beichelt, Professur für "Europa-Studien" an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder)

 

 

Ort:                       Logensaal der Europa-Universität Viadrina

Zeit:                      23.03.2017 von 15.00 – 17.00 Uhr