Sektionen 1 bis 6, Freitag 24. März 2017, 11.00 bis 13.15 Uhr

 

Sektion 1 (Saal A)

Transnationale Horizonte, nationale Ausgrenzung und politische Grenzen

Leitung / Moderation: Jochen Roose (Breslau)

 

Anne-Kathrin Will (Magdeburg): Die Polen gestern, die Türken heute, die Syrer morgen? – Deutsche, nationale Ausgrenzungsdiskurse im Fluss

Elzbieta Opilowska (Breslau), Jochen Roose (Breslau): Transnationalisierte Lebensführung: deutsch-polnische Grenzregion in europäischer Perspektive

Artur Kopka (Frankfurt/O.): „Wissen ist Macht“: Grenzen der politischen Beratung und des Lobbyismus im politischen Entscheidungsprozess

Pierre-Frédéric Weber (Stettin): Gegen den Strom: Polnische Geschichtspolitik der PiS seit 2015. Transgression – Regression – Progression

 

Kommentar: Stefan Garsztecki (Chemnitz)

 

Sektion 2 (Saal B)

Entgrenzungen und Ausgrenzungen: Polnisch-deutsche Besatzungskinder des Zweiten Weltkriegs

Leitung / Moderation: Maren Röger (Augsburg)

 

Maren Röger (Augsburg): Besatzungskinder in Polen: Die Reaktion der Nationalsozialisten

Lisa Haberkern (Kattowitz): Wer war ich? Wer bin ich? Lebensgeschichten volksdeutsch-polnischer Kinder und deren Tradierung im Familiengedächtnis

Jakub Gałęziowski (Augsburg): Children of occupiers in Polish postwar context

Kolja Mensing (Berlin): Die Legenden der Väter – Auf der Suche nach dem polnischen Opa

 

Kommentar: Beata Halicka (Słubice)

 

Sektion 3 (Saal C)

Deutsch-polnische Konfigurationen im Spätmittelalter

Moderation, Kommentar: Thomas Wünsch (Passau)

 

Remigius Stachowiak (Berlin): Über Rom nach Polen? Kirchenkarrieren preußischer Bürgersöhne im ‚langen‘ 15. Jahrhundert (1400-1525)

Sven Jaros (Leipzig): Multiple Liminalität. Konfigurationen und Interaktionen in der Region Rotreußen im Spätmittelalter

Stanisław Rosik (Breslau): Slenz, Sobotka, Czottenberg … Die Evolution der Bezeichnung des Zobtenberges und die ethnischen Verhältnisse im
mittelalterlichen Schlesien.

 

                                               Sektion 4 (Saal D)

                                               Grenzen der Idylle – Sielanka revisited

Leitung / Moderation: Heinrich Kirschbaum (Berlin), Magdalena Marszałek (Potsdam)

 

Heinrich Kirschbaum (Berlin): Ethik des Genres und Grenzen der Geschichtslosigkeit: Kazimierz Brodzińskis Freimaurer-Idylle

Yaraslava Ananka (Potsdam): Polnisch-belarussische rurale Operette. Soziale Grenzen des Translingualen in Wincenty Dunin-Marcinkiewiczs Sielanka

Magdalena Marszałek (Potsdam): Tropen des Idyllischen im Zeugnis

Marion Rutz (Passau): Das grausame Idyll der litauischen Wälder: politische Rhetorik und ambivalente Zivilisationskritik in Nicolaus Hussovianus’ „Carmen de bisonte“ (1523)

 

Kommentar: Annette Werberger (Frankfurt/O.)

 

Sektion 5 (Saal E)

Geschichte anwenden! Zu Methoden und Konzepten der Analyse angewandter Geschichte im deutsch-polnischen Kontaktbereich

Sektionsleitung und Kommentar: Irmgard Zündorf (Potsdam)



Robert Traba (Berlin): Grenzen der Erinnerungsorte – Grenzen der Interpretationen

Magdalena Abraham-Diefenbach (Frankfurt/Oder): Angewandte Geschichte als Modell grenzenloser Geschichtsvermittlung

Zbigniew Kadłubek (Kattowitz): Wie viel Identität kann ein Kulturerbe stiften? Ein Blick auf einen schlesischen Verflechtungsraum

Anna Artwińska (Leipzig): Wollstein – Wolsztyn. Schichten und Grenzen des deutsch-polnisch-jüdischen Stadtgedächtnisses

 

Sektion 6 (Saal F)

Kultur- und Wissenstransfer zwischen Grenzziehung und -aufhebung (Die Universität Wilna im 19. Jahrhundert im deutsch-polnischen Kontext)

Leitung: Monika Bednarczuk (Bochum)

 

Monika Bednarczuk (Bochum): Kulturtransfer und Modelle der Mehrsprachigkeit

Katarzyna Filutowska (Warschau): German Philosophy in Vilnius and the Origins of Polish Romanticism (1803-1832)

Marta Kopij-Weiß (Breslau): Vermittlung und Bedeutung der deutschen Kultur in Wilna

Mirja Lecke (Bochum): Griechen und andere Orientalen – Altphilologie und Orientalistik in Wilna

Kommentar: Paweł Zajas (Posen)