Sektionen 7 bis 11, Freitag 24. März 2017, 16.30 bis 18.45 Uhr

 

Sektion 7 (Saal A)

Nachhaltige Entwicklungen? Grenzüberschreitungen vor und nach dem Ende des Kalten Kriegs

Leitung / Moderation: Mark Keck-Szajbel (Frankfurt/O.)

 

Andrew Tompkins (Berlin): Bordering Germany(s): A Tandem History of the Rhine and Oder-Neisse Borderlands, 1949-89

Mike Plitt (Frankfurt/O.): Grenzübergreifende Freiheitsvorstellungen und Visionen über das Ende des Kalten Krieges. Französische Linksintellektuelle und die polnische Opposition, 1980-1989

Mark Keck-Szajbel (Frankfurt/O.): Das ist fantastisch! The Rise and Dissemination of Porn in East Central Europe

Lukas Becht (München/Wien): Von „Planung“ zur „Strategie“. Zukunftsdiskurse unter Planungseliten und Zukunftsforschern im Zuge der polnischen Transformation nach 1989

Aleksandra Ibragimow (Słubice): Nachhaltige Zukunft des Oder Flusses – Fallstudie zu der Internationalen Flussgebietseinheit Oder

Kommentar: Dominik Pick (Berlin)

 

                                               Sektion 8 (Saal B)

Ghettogrenzen ziehen und überschreiten. Narrative über ein zentrales Element des Holocaust

 Leitung / Moderation: Stephan Lehnstaedt (Berlin)

 

Marta Ansilewska-Lehnstaedt (Berlin): Rein und raus. Die Erinnerung polnischer Holocaustkinder an die Umsiedlung ins und die Flucht aus dem Ghetto

Katrin Stoll (Warschau): Von sichtbaren und unsichtbaren Ghettogrenzen. Eine topographische Annäherung an den Raum des (ehemaligen) Warschauer Ghettos

Elisa-Maria Hiemer (Gießen): Erzählte Grenzräume in der jüngsten polnisch-jüdischen Literatur: Von Ghettos und (rekonstruierten) jüdischen Lebenswelten der Gegenwart

Frank Grelka (Frankfurt/O.): Aus urbanen Ghettos in die Sümpfe von Sobibór. Zeitzeugenberichte über nichtindustrielle Zwangsarbeiterlager für Juden

Kommentar: Stephan Lehnstaedt (Berlin)

 

                                               Sektion 9 (Saal C)

Kulturelle Wege zur Überwindung der Teilungsgrenzen

Eisenbahn, Architektur, Kleidung, Buch

Leitung / Moderation: Jan Musekamp (Frankfurt/O.)

 

Katharina Mann (Köln): Überwindung der Grenzen. Der Klassizismus im geteilten Polen

Jan Musekamp (Frankfurt/O.): Überwindung der Teilungsgrenzen? Die Eisenbahn und ihre Bedeutung für die polnische Bevölkerung Preußens und des Königreichs Polen

Markus Eberharter (Warschau): Zur sozialen und kulturellen Funktion von Buchsammlungen im geteilten Polen (1772-1918)

Anna Novikov (Berlin): Borderless Dress? The Transnational Role of "Black Fashion" in Warsaw in 1861-1864

Kommentar: Werner Benecke (Frankfurt/O.)

 

                                               Sektion 10 (Saal D)

Vorfahren – Quelle des Traumas oder der Kraft?

Transkulturelle Spurensuche in der Prosa von jüngeren MigrantInnen mit polnischem Hintergrund in Deutschland und in grenzüberschreitender Gegenwartsliteratur in beiden Ländern

 

Hans-Christian Trepte (Leipzig): Zwischen Zentrum und Peripherie. Zu neuen und alten Fragen der (E)Migrationsliteratur

Małgorzata Zduniak-Wiktorowicz (Słubice): Traumata und Ressourcen. Erinnerungsnarrative in der deutsch-polnischen Migrationsliteratur aus der Perspektive der Postcolonial Studies.

Matthias Nawrat (Berlin), Schriftsteller

Alexandra Tobor (Augusburg), Schriftstellerin

Moderation und Kommentar: Brigitta Helbig-Mischewski (Słubice)

 

                                               Sektion 11 (Saal F)

Sprachgrenzen / Grenzen der Sprache(n)

Moderation: Renata Makarska (Mainz/Germersheim)

 

Andreas Meger (Mainz/Germersheim): Zur Geschichte deutscher Übersetzung polnischer Gesetzestexte: Ein Überblick vom Ende des 18. Jh. bis zur Gegenwart

Alexander Wöll (Frankfurt/O.): Hybride Sprachgrenzen bei Miron Białoszewski

Sebastian Borchers (Essen): Grenzen der Übertragung zeitgenössischer polnischer Lyrik ins Deutsche in der Neuen polnischen Musik der 1960er-Jahre

Renata Makarska (Mainz/Germersheim): Migration und textuelle Mehrsprachigkeit

Kommentar: Christian Prunitsch (Dresden)