Sektionen 24 bis 27, Samstag 25. März 2017, 16.30 bis 18.45 Uhr

 

Sektion 24 (Saal A)

Grenzen der Sicherheit? Praktiken und Diskurse über Staat, Nation und Gesellschaft in der Zweiten Republik

Chair und kurze Einführung: Heidi Hein-Kircher (Marburg)

 

Sebastian Paul (Marburg/Gießen): Gefährliche Nachbarschaft? Die ukrainische Minderheit als internationales Sicherheitsproblem

Felix Heinert (Marburg/Gießen): Grenzen der Sicherheit vor Ort: Antistaatliche und antijüdische Gewalt sowie ukrainische Nation als diskursive Argumente im öffentlichen Raum am Beispiel der Region Stanisɬawów in den 1930er Jahren

Natali Stegmann (Regensburg): Sozialpolitische Institutionen im Übergang: Polen in den frühen 1920er Jahren

Heidi Hein-Kircher (Marburg): Nach der "Wiedergeburt": Verpasste Konsolidierung und Versicherheitlichungsdiskurse in der Frühphase der Zweiten Republik

Kommentar: Anna Veronika Wendland (Marburg)

 

Sektion 25 (Saal B)

Entgrenzter Fortschritt – begrenzter Gott? Katholizismus und Moderne im langen 19. Jahrhundert

Einführung: Kolja Lichy (Gießen), Markus Krzoska (Gießen/Siegen)

Moderation: Michael G. Müller (Halle)

 

Kolja Lichy (Gießen): „Gottes Geist derselbe, überall und in allen“. Polen, der Ultramontanismus und die Moderne aus transnationaler Perspektive

Andreas Lawaty (Lüneburg): Romantik und Positivismus als antikirchliche Bewegungen?

Markus Krzoska (Gießen/Siegen): Modernismus und „Kulturkatholizismus“ in der polnischen Philosophie und Theologie der Jahrhundertwende

Kristina Kaiserová (Aussig), „Los von Rom“ in beschränkter Form. Altkatholische Kirche in der Habsburgermonarchie und ihre Reflexion in der deutschböhmischen und tschechischen Gesellschaft

Kommentar: Klaus Unterburger (Regensburg)

 

                                               Sektion 26 (Saal C)

Eine Literarische Republik mehrerer Nationen? Flüssige Grenzen der literarischen Felder Polens, Weißrusslands und der Ukraine

Leitung / Moderation: Gun-Britt Kohler (Oldenburg), Michał Mrugalski (Tübingen)

 

Bogusław Bakuła (Posen): Konstruowanie „Kresów”: Polityka, literatura, postpamięć

Gun-Britt Kohler (Oldenburg): Feldgrenzen, ‚Dissimilation‘ und das Ringen um kulturelles Kapital: Selbst- und reziproke ‚Fremd‘-konzeptualisierungen polnischer, ukrainischer und belarussischer Literatur Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts

Erik Martin (Frankfurt/O.): Byzantinische und lateinische Tradition auf dem Gebiet der Ukraine

Michał Mrugalski (Tübingen): Inszenierung der Grenze: Mickiewicz und der Kosake als Grenzwesen der polnischen, ukrainischen und russischen Romantik

Pavel Navumenka (Minsk): Eingegrenzt und ausgeschlossen, ausgegrenzt und einbezogen? ‚Westbelarussische‘ und ‚westukrainische‘ Literatur zwischen polnischem und sowjetischem Feld

Kommentar: Schamma Schahadat (Tübingen)

 

                                               Sektion 27 (Saal D)

Vielfalt und Entgrenzung: Einblicke in die zeitgenössische Polenforschung

Moderation: Bożena Chołuj (Warschau/Frankfurt Oder)

 

Karol Sauerland (Słupsk): Wie Polen in der Zwischenkriegszeit eins werden konnte, ohne die fließenden Grenzen aufzugeben

Christoph Maisch (Frankfurt/O.): Grenzgänge zwischen der Lemberger Warschauer Schule und Ludwik Fleck

Joanna Staśkiewicz (Frankfurt/O.): Die katholische Frauenbewegung als „dritter Raum“. Zur Suche nach katholisch-feministischen Grenzgängerinnen in Polen

Claudia Kraft (Siegen): Polenforschung postkolonial